Schweizermeisterschaft
Im Jahr gibt es vier verschiedene Schweizermeisterschaften.
1. Langbahn- und Kurzbahnschweizermeisterschaft:
Diese findet jeweils Anfang und Ende Jahr statt. Anfang Jahr auf der langen Bahn (50m) und Ende Jahr auf der kurzen Bahn (25m).
2. Sommerschweizermeisterschaft:
Sie findet im Sommer statt. Entweder in einem 50m Freibad oder in einem 50m Hallenbad. Sie sind zu vergleichen mit der Langbahnschweizermeisterschaft, jedoch sind die Limiten etwas niedriger.
3. Open Water Schweizermeisterschaft:
Diese Schweizermeisterschaft ist etwas spezieller. Nämlich findet sie im See statt. An dieser kann man nur Langstrecken schwimmen. Das heisst, 3km, 5km und 10km. Meistens sind Bojen im See, welche eine Runde darstellen. Diese findet meistens im August statt.
Wie qualifiziert man sich für eine Schweizermeisterschaft?
Für eine Teilnahme an einer Schweizermeisterschaft müssen sogenannte Limiten erfüllt werden. Das sind vorgegebene Zeiten auf die verschiedenen Rennen und Strecken. Diese Zeiten sollte man vorher einmal geschwommen sein. Falls man die Zeiten an der Schweizermeisterschaft nicht erreicht, muss man Reuegelder bezahlen. Das ist so wie eine Busse.
Limiten
Ablauf
Am Morgen finden jeweils die Vorläufe statt. Dort schwimmen alle gemeldeten Schwimmer in den aufgeteilten Läufen gegeneinander. Die 16 Zeitschnellsten qualifizieren sich für das Finale am Nachmittag. Es gibt ein A Final und ein B Final. Im A Final schwimmen die acht schnellsten gegeneinander. Hierbei geht es um den Schweizer Titel. Im B Final schwimmen die langsameren acht, welche sich qualifiziert haben. Aus dem B Final kann man keine Medaille gewinnen und auch nicht Schweizer Meister/in werden. Man versucht einfach seine Zeit vom Morgen nochmals zu unterbieten. Vielleicht schwimmt man auch um eine EM oder WM Qualifikation.
Wie bereite ich mich auf eine Schweizermeisterschaft vor?
Ernährung:
Die Schweizermeisterschaften sind jeweils der Höhepunkt der Saison. Das heisst, alles muss perfekt sein. Drei Wochen vor der SM fängt die Vorbereitung im Training bereits an. Diese Phase nennt man Tapering. In dieser Phase wird das Training reduziert. Ganz wichtig ist es während des Taperings auf die Ernährung zu achten. Die Menge muss reduziert werden. Das Körpergewicht darf sich nicht mehr verändern. Ausserdem achte ich darauf, dass ich Süssgetränke, sowie Süssigkeiten möglichst meide.
Psyche:
Man entscheidet bereits viele Wochen vor der SM welche Rennen man schwimmen möchte. Um sich mental auf diese Rennen vorzubereiten, kann man diese wie ein Geschehen im Kopf abspielen (auf was muss ich achten? Welche Zeit werde ich schwimmen? Wie viele Unterwasserkicks? Wann atme ich? usw.). Je mehr, umso besser. So ist die Psyche bereits auf das Rennen vorbereitet. Auch die Nervosität kann so gemindert werden.
Einschwimmen:
Eine gewisse Routine ist wichtig. Das heisst, dass das Einschwimmen vor dem Wettkampf immer gleich aufgebaut ist. Natürlich unterscheidet sich das Einschwimmen je nach Rennen, aber die Strecken und der Aufbau bleibt immer gleich.
Fokus:
Für den Fokus vor dem Start muss der Kopf frei sein. Dafür hilft beispielsweise die Lieblingsmusik. Man muss sich daran erinnern, wie die vergangenen Trainings abgelaufen sind. Wie sehr hat man sich angestrengt?
Selbstbewusstsein:
Das aller aller wichtigste ist das Selbstbewusstsein. Wenn man denkt, man kann das nicht, kann man auch nicht. Stattdessen muss einem bewusst sein, dass man etwas leisten kann. Nur schon, dass man überhaupt an der SM dabei ist.